Auflösung Hoamat-Rätsel

09.02.2021

1. Februar

Bei den drei gezeigten Gegenständen handelt es sich um 1. Haferlschuhe - diese tragen bei uns im Verein Frauen und Männer, 2. Schmieserl - trägt der Mann in Form einer Schleife um den Kragen, 3. Bumphose – tragen die Mädchen und Frauen über der Strumpfhose und unter dem Unterrock zum Sichtschutz (früher auch Liebestöter genannt).

 

2. Februar

1. Der gezeigte Gegenstand ist ein Wachstöckl. Diese bekamen früher die Mägde am Bauernhof fürs „Aufbetten“ von den Knechten geschenkt oder von der Bäuerin als Anerkennung für besonderen Fleiß. Es war auch der Brauch, dass die Mädchen zur Erstkommunion und zur Firmung besonders schön verzierte Wachsstöckl geschenkt bekamen. Weil es früher in den Kirchen kein elektrisches Licht gab sondern nur die Kerzen, die am Altar brannten, haben die Leute ihr Licht selber mitgenommen und die Wachsschnüre waren hierfür recht praktisch.

 

2. Der 2. Februar ist der Lichtmess-Tag, an dem Tag begann früher das Bauernjahr. An Lichtmess bezahlten früher die Bauern ihren Knechten und Mägden den Jahreslohn aus und es entschied sich, ob diese dort weiterarbeiten durften/wollten oder sich eine neue Stelle suchen mussten. (Bauer zahl aus oder i geh außer Haus). Ebenso wurden bzw. werden die Kerzen in der Kirche für das ganze Jahr geweiht.

 

3. Februar

Auf dem Foto ist der "Schroud" (Balkon) am Trachtenheim in Unteriglbach zu sehen.

 

4. Februar

Die drei Instrumente sind Gitarre, Klarinette und Ziach / Steirische Harmonika.

 

5. Februar

1. Die drei Gerichte sind

- Dafeide Erdäpfel

- Dampfnudeln

- Rohrnudeln

 

Mehlspeisen wurden früher aufgrund des Fleischverbots der katholischen Kirche bevorzugt freitags gegessen.

 

6. Februar

Der Weigweiser führt zum Susser Marterl. Dieses befindet sich im am alten Kirchweg im Iglbegga bzw. Thanneter Holz - eben zwischen Unteriglbach und Unterthannet. Dort findet immer am letzten Sonntag im Mai unsere Vereinsmaiandacht statt.

 

7. Februar

Es handelt sich um die St-Kolomann-Kapelle. Sie befindet sich "auf da Zell" zwischen Ortenburg und Rainding. Diese Kapelle wurde auf Initiative unseres verstorbenen Heimatpflegers Michael Pangratz (Dobler Mich) vor dem Verfall gerettet und unter anderem mit Hilfe von Vereinsmitgliedern liebevoll restauriert.